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Alltag, Schule, Kinderstraßenprojekt und Malaria…

Autor: Sara | Datum: 15 Oktober 2013, 22:06 | 5932 Kommentare

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Als ich letztens in meinen Blog geschaut habe ist mir vor Schreck aufgefallen, dass mein letzter Eintrag schon fast wieder ein Monat her ist. Sorry!!! Es ist schon wieder so viel passiert und gleichzeitig kommt es mir so vor, als ob es erst eine Woche vergangen ist…

Naja, ich fange mal an ein bisschen zu schreiben

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Der Alltag

kehrt so langsam aber bestimmt in mein Leben ein: Ich stehe auf, gehe zur Schule, gehe zum Kinderstraßenprojekt, gehe auf den Markt, erledige den Hausputz, wasche meine Wäsche, treffe mich mit Freunden, gehe in die Kirche….

Zunächst einmal hätte ich mir nicht vorstellen können, dass es so anstrengend ist Einkaufen und Arbeit unter einen Hut zu bekommen.

In so einer Situation denke ich dann manchmal wie schön es ist, wenn man nach Hause kommt und alles da ist..

 Das Wäsche waschen fällt hier eindeutig nicht unter meine lieblings Beschäftigungen, denn es ist verdammt anstrengend und dauert extrem lange! So denke ich aber auch öfter drüber nach, was in die Wäsche muss und was nicht…

 

Die Schule

Ich unterrichte hier in Ho in einer Grundschule, die ungefähr 20-25 Minuten Fußweg von unserem Haus entfernt ist. Die Grundschule geht hier von der 1 bis 6 Klasse, wobei es von jeder Stufe zwei Klassen gibt.

Ich unterrichte mit in einer 5.Klasse mit 45 Kindern und hab damit so meinen Spaß!

Zunächst einmal ist es nicht so einfach alle Kinder ruhig zu halten, denn sobald man eine Ecke ruhig hat wird in der anderen Ecke schon wieder gebrabbelt.

Wenn ich dann mal richtig am ausrasten bin, weil es mir viel zu laut ist, gucken mich alle immer ganz erschrocken und verwundert an ( mir traut man wahrscheinlich nicht zu, dass ich auch mal laut werden kann).

Für mich ist es komisch auf einmal auf der anderen Seite zu stehen und die Autoritätsperson zu sein, aber ich denke ich wachse da mit der Zeit auch rein.

Auch mit der Anrede „Madam“ muss ich noch warm werden, weil ich mich eigentlich noch zu jung dafür fühle…

Ansonsten macht mir die Schule Spaß, auch wenn es echt unglaublich anstrengend ist und ich Nachmittags am Ende meiner Kräfte bin.

 

Das Kinderstraßenprojekt

Das Kinderstraßenprojekt ist ein Projekt der Norddeutschen Mission, bei welchem wir zwei Mal  nachmittags hingehen.

 Die Kinder bekommen da die Chance etwas anderes zu machen, als den ganzen Tag am Markt rumzuhängen.

Wir machen mit den Kindern Hausaufgaben, spielen irgendwelche Spiele, bauen Lebensmittel auf dem Feld an, kochen mit ihnen oder machen irgendwas anderes.

(mehr im Rundbrief)

 

Malaria

Als wir nach Melles Geburtstagswochendende aus der Hauptstadt wieder kamen, erlebte ich am nächsten Morgen eine Überraschung!

 Ich fühlte mich irgendwie schlapp, hatte Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und mir war heiß und kalt zugleich.

 Naja, nachdem wir meine Körpertemperatur den Tag beobachtet hatten und ich mittags 39,7° C hatte, beschlossen wir mit unserem Mentor ins Krankenhaus zu fahren

Dort stellte sich dann nach einem Bluttest und sehr sehr langer Wartezeit, in der es mir echt richtig beschissen ging, heraus, dass ich Malaria hab.

Ich habe Medikamente bekommen und am nächsten Tag fühlte es sich nur noch wie eine normale Grippe an und nach zwei weiteren Tagen war alles vorbei und mir geht es wieder wunderbar (ihr braucht euch keine Sorgen mehr zu machen).

 

Der Eindruck ist zwar klein, aber ich hoffe ich konnte einen kleinen Einblick schaffen!

Liebste Grüße

Eure Sara

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